Bundesministerin Ilse Aigner: "Klimaschutz gehört zu den wichtigsten umwelt-, gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen der heutigen Zeit."
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) berichtete auf der Amtschefkonferenz im Januar 2012 in Berlin über die Ergebnisse der 17. Vertragsstaatenkonferenz der Klimakonvention in Durban.
Bei der Amtschef- und Agrarministerkonferenz (AMK) vom 26. bis 28. Oktober 2011 in Suhl hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) den Bericht "Beitrag der Landwirtschaft zum Klimaschutz" vorgelegt.
"Landwirtschaft im Zeichen des Klimawandels" ist der Schwerpunkt des aktuellen ForschungsReports.
Zentrale Herausforderungen existieren für die Gestaltung eines
erfolgreichen Anpassungsprozesses an Klimafolgen, unabhängig von den
beteiligten Sektoren, Ebenen und Betroffenen. Im Auftrag der Europäischen Umweltagentur wurden allgemeine Leitprinzipien zur Anpassung an
den Klimawandel in Europa erarbeitet.
Innovationen im Ökologischen Landbau
In den letzten 20 Jahren hat sich die Region Brandenburg-Berlin zum bundesweiten Spitzenreiter im Ökologischen Landbau entwickelt. Das betrifft den Umfang der ökologischen Anbaufläche (10,5 Prozent) wie auch den Berliner Absatzmarkt für die erzeugten Bioprodukte. Doch gerade in dieser Region, die durch sandige Böden und geringe Niederschläge gekennzeichnet ist, werden sich die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft am negativsten bemerkbar machen.
Das Climate Service Center (CSC) des Helmholtz-Zentrums Geesthacht berichtete in der Zeit vom 29. November bis 10. Dezember 2010 auf einer speziellen Internetseite regelmäßig über aktuelle Entwicklungen auf der 16. Konferenz der Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention (COP16).
Auf der Website werden aktuelle Entwicklungen zu den Erneuerbaren Energien (Windkraft, Bioenergie und Solarenergie) in Niedersachsen dokumentiert und neutrale Hintergrundinformationen angeboten.
Brandenburg hat sich in seiner energie- und klimapolitischen Strategie für den Zeitraum bis 2020-2030 drei klimapolitische Ziele gesetzt.
Die Studie informiert über die energetische Nachnutzung brachliegender, ökologisch beeinträchtigter Flächen im ländlichen Raum Thüringens. Untersucht wurden 300 Brachflächen, darunter 100 Altlastenstandorte, vorzugsweise im ländlichen Raum.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium ist als Gründungsmitglied der "Global Research Alliance on Agricultural Greenhouse Gases" beigetreten, die am 16. Dezember 2009 auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen vereinbart wurde.
In dem dreijährigen Forschungsprojekt werden Strategien zur Klimaanpassung untersucht. Sowohl das Land Nordrhein-Westfalen als auch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) unterstützen das Projekt, das durch die BLE betreut wird.
Wie kann die biologische Landwirtschaft einen noch größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten? Dieser Frage wird im Rahmen eines interdisziplinären Projektes nachgegangen. Die Ausführung des Projekts wird von Forschern der Technischen Universität München betreut.
Über das fragile Beziehungsgeflecht in Nahrungsnetzen in der Nord- und Ostsee berichten die Wissenschaftler Matthias Bernreuter (Hamburg) und Christopher Zimmermann (Rostock) vom Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) im Forschungsreport 1/2010.
Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft sowie ländliche Räume sind vom Klimawandel unmittelbar betroffen. Betriebe und Menschen müssen sich an höhere Temperaturen und die Zunahme von Witterungsextremen anpassen.